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\ # Du bist nicht allein: Systemische Therapie & Familienaufstellungen \

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indigos
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(@indigos)
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Du bist nicht allein: Systemische Therapie & Familienaufstellungen 🕸️👨‍👩‍👧‍👦

Hallo zusammen!

Zum Abschluss unserer großen Übersicht der Psychotherapie-Schulen schauen wir uns heute einen Ansatz an, der den Blickwinkel radikal verändert. In der Systemischen Therapie schauen wir nicht nur auf das Individuum („Was stimmt mit mir nicht?“), sondern auf das gesamte Netzwerk, in dem wir uns bewegen.

Stell dir ein Mobile vor: Wenn du ein Teil berührst, bewegen sich alle anderen mit. So funktioniert ein System.

Der Ansatz: Das System heilen, nicht nur das Teilchen

Systemische Therapeuten gehen davon aus, dass psychische Probleme oft keine „Krankheiten“ einer einzelnen Person sind, sondern Ausdruck einer Störung im Beziehungsgefüge – sei es in der Familie, in der Partnerschaft oder im Beruf.

Hier sind die Kernpunkte dieses spannenden Verfahrens:


1. Der "Indexpatient" (Symptomträger)

Oft kommt eine Person zur Therapie, weil sie Symptome zeigt (z. B. Panikattacken oder Depressionen). Systemiker schauen dann: Welche Funktion hat dieses Symptom für das System? Schweißt es die zerstrittenen Eltern zusammen? Lenkt es von einem anderen, größeren Problem ab?

  • Für Indigos spannend: Viele Indigo-Kinder oder sehr sensitive Menschen spüren Spannungen im Familiensystem so stark, dass sie diese durch ihr Verhalten ausagieren.

2. Die Arbeit mit Aufstellungen

Dies ist die wohl bekannteste Methode der systemischen Arbeit.

  • Das Prinzip: Familienmitglieder oder Anteile eines Problems werden durch Stellvertreter (Personen oder Figuren) im Raum aufgestellt.

  • Der Effekt: Es wird sichtbar, wer wem den Rücken kehrt, wer fehlt oder wer eine Last trägt, die ihm gar nicht gehört (Verstrickungen). Allein das Sehen dieser Dynamik kann tiefgreifende energetische Veränderungen bewirken.

3. Lösungsorientierung & Reframing

In der systemischen Therapie wird weniger nach dem "Warum" (Vergangenheit) und mehr nach dem "Wofür" und "Wie" gefragt.

  • Reframing: Ein Problem wird in einen neuen Rahmen gesetzt. Eine „Sturheit“ kann plötzlich als „Standhaftigkeit“ gesehen werden. Das verändert sofort die Energie in der Kommunikation.

  • Die Wunderfrage: „Angenommen, über Nacht geschieht ein Wunder und dein Problem ist gelöst – woran würdest du es am nächsten Morgen als Erstes merken?“


Warum ist das für unsere Community so wertvoll?

Als Indigos fühlen wir uns oft als „Außenseiter“ oder „schwarze Schafe“. Die systemische Sichtweise hilft uns zu verstehen:

  • Wir tragen oft Themen unserer Ahnen mit (Transgenerationale Weitergabe).

  • Unsere Sensitivität ist oft eine wertvolle Antenne für das System.

  • Wenn wir uns verändern, muss sich das ganze System (die Familie) mitbewegen – ob sie wollen oder heute schon können oder nicht.

Zusammenfassend:

  • Fokus: Beziehungen, Kommunikationsmuster und generationsübergreifende Dynamiken.

  • Ziel: Neue Perspektiven gewinnen und gesunde Grenzen im System setzen.

  • Dauer: Oft sehr effizient als Kurzzeittherapie oder in Block-Sitzungen.

Eure Erfahrung ist gefragt:

Habt ihr schon einmal eine Familienaufstellung gemacht? Hat sich danach die Dynamik in eurer Verwandtschaft oder in euch selbst spürbar verändert?

Teilt eure Erlebnisse in den Kommentaren! 👇🌐

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