📖 Offenbarung des Johannes – Kapitel 1 bis 5
Kapitel 1: Die Erscheinung des Menschensohns
Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und er hat sie gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesu Christo, was er gesehen hat.
Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
Johannes den sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Stuhl sind, und von Jesu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden!
Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf Erden. Ja, Amen. „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende“, spricht der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Kapitel 2: Die Sendschreiben (Teil 1)
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Ephesus: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten... Ich weiß deine Werke und deine Arbeit... Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
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Smyrna: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich)… Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
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Pergamum: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert... Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und einen weißen Stein mit einem neuen Namen.
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Thyatira: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme... Wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden.
Kapitel 3: Die Sendschreiben (Teil 2)
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Sardes: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat... Du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angelegt werden.
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Philadelphia: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids... Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen.
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Laodizäa: Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Weil du aber lau bist, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen.
Kapitel 4: Der Thronrat im Himmel
Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel... Und alsbald war ich im Geist. Und siehe, ein Stuhl war gesetzt im Himmel, und auf dem Stuhl saß einer. Ein Regenbogen war um den Stuhl, anzusehen gleichwie ein Smaragd.
Und um den Stuhl waren vierundzwanzig Stühle, und auf den Stühlen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen. Und mitten am Stuhl vier Tiere, voll Augen vorne und hinten:
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Das erste wie ein Löwe.
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Das zweite wie ein Kalb.
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Das dritte mit einem Antlitz wie ein Mensch.
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Das vierte wie ein fliegender Adler.
Sie sprachen ohne Rast: "Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt."
Kapitel 5: Das Buch mit den sieben Siegeln
Und ich sah in der rechten Hand des, der auf dem Stuhl saß, ein Buch, beschrieben inwendig und auswendig, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel: Wer ist würdig, das Buch aufzutun?
Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der da ist vom Stamm Juda, die Wurzel Davids.
Und ich sah ein Lamm, wie wenn es erwürgt wäre; das hatte sieben Hörner und sieben Augen, welches sind die sieben Geister Gottes. Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten des, der auf dem Stuhl saß.
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